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Armaturenbrettstuckateur

In der Werkstatthölle war gestern Staubkampfabend.

Ich habe Material bekommen. Glasfaserspachtel und Feinspachtel – ich konnte weiterarbeiten. Die Lüftungsdüsen zur Scheibe hin habe ich zugespachtelt. Im ersten Schritt von hinten die Schlitze mit Klebeband geschlossen und von der Außenseite zugespachtelt mit Glasfaserspachtel.

Als das angezogen war, habe ich auch innen um die Löcher den Glasfaserspachtel erweitert, dass das besser im Loch sitzt.

Dann hieß es schleifen, spachteln, schleifen, … Nervige Arbeit, aber muss eben sein. Letztendlich ärgert es mich, dass ich ein verzogenes Armaturenbrett verwendet habe, um die Erweiterung zu realisieren. Das rächt sich jetzt. Ich arbeite erst einmal an der großen Fläche oben. Und obwohl ich konsequent gearbeitet habe – ganz fertig bin ich mit der Fläche nicht geworden. Aber ich bin auf einem guten Weg.

Langsam ist auch Zeit, sich um den Einsatz zumachen. Ich habe mal einen Serieneinsatz herausgekramt und eingesetzt, um zu sehen, wieviel Fläche ich gewinne.

Die Lüftungsdüsen in der Mitte entfallen noch. Der Pirat war ursprünglich ein Nullausstatter bzw. eine C Ausstattung. Die hatte die mittleren Düsen nicht und dementsprechend auch kein Heizungsrohr, das dahin führt. Den Rest werde ich wieder einsetzen. Ich erhalte eine Zusätzliche Tafel, die, wenn die Düsen weg sind, 44cm breit ist und 15cm hoch. Schade, dass sie eigentlich geknickt ist an der Schalterleiste, aber dafür findet sich auch noch eine Lösung.

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Ich musss mal meine Materialbestände auffüllen….

Das Polyesterharz war durchgetrocknet, ich konnte mit dem Armaturenbrett weitermachen. Zunächst alle überstände wegschneiden und mit der Schruppscheibe erst einmal die groben Unebenheiten und Überstände wegschleifen. Dann habe ich die ehemaligen vorderen Lüftungsdüsen mit Glasfaserspachtel gefüllt.

Ich dachte, ich hätte mehr Glasfaserspachtel, aber nach den zwei Flächen war die Dose leer. Dann wollte ich die Flächen mit Feinspachtel anfangen zu bearbeiten. Dose auch, ein wenig angemischt, aber wirklich nur ein wenig. Denn dann war auch diese Dose leer.

Kein Problem – dachte ich. In dem Ort, in dem ich schraube, gibt es zwar keinen Baumarkt, aber eine Tankstelle mit Autozubehörladen. Da bekomme ich sicherlich Spachtelmasse. Aber Pustekuchen. Die hatten nur Minidosen für 8 Euro das Stück. So verzweifelt war ich nicht. Ein Verbrauchermarkt mit Autozubehörregal. Nein, da war auch keine Spachtelmasse. Verdammt.

Das bisschen, das ich hatte habe ich noch verschliffen.

Das war aber nur der Tropfen auf den heißen Stein.

Ich habe noch etwas für den Clubstand des Fusselforums für die Techno Classica gebastelt. Doch dazu später. Vielleicht spoilere ich wieder ein wenig.

Zuhause habe ich erst einmal Spachtelmasse bestellt. Und auch gleich schwarzen Strukturlack. So soll das Finish des Armaturenbretts werden. Etwas Kopfzerbrechen bereiten mit noch die Lüftungsschlitze, die ich beibehalten werde. Di so sauber rausschleifen, wie sie original waren, wird wohl nicht klappen. Ich überlege gerade, sie komplett zu schließen und dann durch viele runde Löcher zu ersetzen. Das könnte eigentlich auch ganz gut aussehen.

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Auto Tetris

Ich habe gestern Auto Tetris gespielt. Das Saisonkennzeichen des Prolo gilt zwar noch bis Ende des Monats, aber die Fastnachtskampagne ist vorbei und dass es noch einmal schneit? Unwahrscheinlich!

Am Wochenende muss ich etwas größeres transportieren, ginge mit Hängen und Würgen auch in den Prolo, aber der Pirat schluckt das viel lässiger. Und ganz ehrlich? Ich hatte einmal wieder Bock, Pirat zu fahren. Also zur Tiefgarage, in der der Pirat überwintert hat und den Prolo zum Übersommern eingestellt, den Pirat wieder reaktiviert. Unspannende Aktion. Zündschlüssel am Piraten drehen, etwas leiern und er war da.

Es ist schon interessant, wie man ein anderes Fahrzeug wahrnimmt, wenn man monatelang ein anderes gefahren hat. So ein oller Diesel mit keinerlei Laufkultur im Stand. Man meint einen 100 Jahre alten Traktor erweckt zu haben. Da ist so ein Benziner Polo schon eine ganz andere Welt. Das 36er Lenkrad im Pirat ist immerhin ein Stück kleiner, als der Serienlenker. Nicht wirklich groß. Aber wenn man lange Zeit ausschließlich an einem 32er gedreht hat, denkt man, man dreht an einem Buslenkrad. Schon strange.

Gebt mir 20km hinterm Steuer dieses ollen Dieselrosses – und es ist wieder das Normalste der Welt für mich.

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Na, geht doch!

Die Grippe ist so einigermaßen rum, die vor Hass angeschwollenen Venen wieder geglättet. Zeit nochmals in aller Ruhe das Thema Laminieren anzugehen.

Ich bin ja lernfähig. Einen anderen Harz hatte ich auf Empfehlung eines Kommentars hier besorgt.

Auch hab ich mich entschlossen, Glasfaserfließ statt Matten zu verwenden. Das muss ja nicht viel können. Über den Nahtstellen sind schon Matten und am Rest des Armaturenbretts braucht es ja eigentlich nur einen neuen Bezug. Glasfaser ist dünn und lässt sich gut um die Ecken legen.

Auf dem Harz waren keine genauen Angaben zur Verarbeitungstemperatur. Ich hatte aber eh mein Zelt aus Planen in der Werkstatt aufgebaut, also ging ich auf Nummer sicher und heizte das ein. Diesmal zum Anfang nur eine Bahn. Und siehe da – das Harz wurde fest – Halleluja!

Also arbeitete ich mich 1x um das Armaturenbrett. Wie man sieht, habe ich die großen Lüftunsgsdüsen geschlossen. Da sollen ja runde rein am Ende.

Da habe ich Gewebe genommen und da muss sicherlich noch eine, wenn nicht zwei Lagen drüber, damit das fest ist.

Es wird sicherlich die eine oder andere Ecke geben, an der ich nochmals laminieren muss, jetzt lasse ich das erst einmal komplett durchtrocknen, dann geht es an die nächste Schicht.

Der Knoten ist geplatzt, endlich geht es auf dieser Baustelle einmal weiter.

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Voll die Disco!

Ich habe wieder Post von Stefan (outrange) von meinen Instrumenten bekommen. Schon geil, das da so alles möglich ist. Die Instrumente am Arduino Minicomputer bewegen sich – besonders lustig finde ich den Zeiger an der Fluxkompensation ganz rechts.

Aber er hat sich auch mit den 24V Instrumenten gemacht, die nicht mit dem Computer harmonieren. An eines hat er probehalber ein NTC (auch Heißleiter genannt) angeschlossen. Der verändert seinen Widerstand je nach Temperatur.

Da kann man viel Blödsinn mit machen. Der leichteste Weg ist einfach ein Potentiometer. Damit kann man einfach irgendeinen statischen Wert aufs Instrument zaubern. Über ein Rad einstellbar, oder eben einfach irgendwie fix.

Offensichtlich hat Stefan da richtig Spaß dran, die verschiedensten Wege für die Ansteuerung auszutüfteln. Freut mich natürlich. Ich hab schon Magenschmerzen, wie ich das alles unterbekommen soll, aber das wird schon – eventuell montiere ich einiges davon unter das Armaturenbrett.

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Das Armaturenbrett will gefüllt sein

Während ich an dem Armaturenbrett bastle, bastelt an anderer Stelle „outrange“ aus dem Fusselforum an den Instrumenten.

Ich habe lange gesammelt auf der Veterama und an anderen Stellen, um die unterschiedlichsten Instrumente zusammenzusammeln. Immer Low Budget. Meine Argumentation bei Händlern: Ich nehme die Instrumente, die sie einfach leid sind, erneut einzupacken. Bei manchen stieß ich auf absolutes Unverständnis, andere sahen ein: Außer mir kauft manch Zusatzinstrument einfach keiner.

Ein paar habe ich umgestaltet, es werden noch welche folgen. Jetzt geht es erst einmal um die Funktion.

„outrange“ programmiert mir einen Arduino Minicomputer, der die Nadeln der Zusatzinstrumente willkürlich bewegen lässt.

Letzthinhabe ich für ihn einen Satz Kotflügel geborgen, die per Teiletaxi zu ihm kamen. Dabei habe ich ihm meine Instrumentensammlung zukommen lassen. Dabei stellte sich heraus, dass einige defekt waren, andere laufen auf 24V und sind nicht geeignet. Aber immerhin: Vier 52mm Instrumente kann er verwenden und zwei mit 60mm.

Ich habe ja zudem schon einige Instrumente im Einsatz, die einen wirklichen Nutzen haben, wie Ladedruck, Öldruck, Uhr. Ein Voltmeter habe ich auch noch und dann wären da noch die Instrumente aus dem Geländewagen, die ich von der Veterama mitgebracht hatte.

Das linke Instrument muss ich aber noch absägen, das finde ich hässlich, zudem habe ich keinen Geber dafür.

Eventuell verbaue ich auch mein Pioneer Pornoradio. Das würde super dazu passen. Und da es in keinen DIN Schacht passt – jetzt ist die Gelegenheit, das Armaturenbrett nach dem Radio zu gestalten.

Ich will vorher aber noch den Radioempfang von dem Ding in der Praxis testen. Geil sieht es aus, aber wenn der Radioempfang scheiße ist, bringt mir das wenig. Das Radio hat natürlich kein RDS und in der heutigen Zeit ist es eventuell kritisch, ob es den Sender hält, weil sie heute viel näher zusammenliegen als früher.

Ich denke, ich sollte genug Material haben, um das Armaturenbrett zu füllen. Ausgemessen habe ich es aber noch nicht. Notfalls gebe ich auf die 24V Instrumente stumpf 12V, dass ssie einfach ausschlagen, wenn ich die Zündung anschalte.

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HASS!

Was hat mich nur auf die Idee gebracht, mit Polyesterharz zu spielen?

Ich habe den Umstand, dass das Polyesterharz nicht angezogen hat, auf die Temperaturen geschoben. Ich habe einmal ein billiges Thermometer gekauft. 6-7°C -das ist definitiv zu kalt für das Material.

Die Werkstatthölle heizen? Aussichtsloser Plan, außer man hätte mehrere Gaskanonen. Das wäre mit Kanonen aus Spatzen geschossen. Ich entschied, mir eine Art Wärmekammer zu bauen. Ich nahm zwei Gewebeplanen und machte sie an einem Balken fest, an dem eine Leuchtstofflampe ist. Eine Stehleiter als hintere Stütze und mit ein paar Streifen Klebeband verbunden.

Nicht wirklich viel Platz zum Arbeiten, aber auch nicht viel Raum zum Heizen. Einen Heizlüfter darunter gestellt und auch wenn das natürlich nicht komplett Luftdicht ist und die Planen nicht übermäßig dick, nach relativ überschaubarer Zeit hatte das Zelt 20°C.

Während das Polyesterharz und das Zelt aufheizten, kümmerte ich mich um den missglückten Laminierversuch. Eine Drecksarbeit, weil das immer noch klebte wie Hund. An manchen Stellen ging es viel zu einfach ab, andere wehrten sich mehr.

Temperatur stimmt, Armaturenbrett mit Nitro gereinigt und danach erst einmal warm werden lassen – dann kann es doch losgehen. Also altes Spiel: Polyesterharz mit Härter vermischt, Armaturenbrett eingepinselt, Glasfasermatte drauf – diesmal hatte ich Gewebe – und wieder eine Schicht Harz.

Bevor ich mir die Arbeit gemacht habe, alles zu laminieren, habe ich erst einmal eine Fläche gemacht. Laut Herstellerangabe kann man das Zeug ab 12°C verwenden, ca. 10 Minuten verarbeiten und nach 40 Minuten bereits bohren oder schleifen.

So steht es auf jeden Fall im technischen Merkblatt, das ich mir zuvor durchgelesen habe. Und was ist nach einer Dreiviertelstunde? Anziehen? Das Harz dachte nicht einmal im Traum daran. An dieser Stelle entschuldige ich mich bei meinen Nachbarn, sollten sie meine lauten Flüche gehört haben.

In mir keimte der Hass. Ich riss letztendlich das Gewebe wieder ab.

Ich war so geladen, ich habe besser Feierabend gemacht, bevor ich das Zwischenergebnis noch quer durch die Werkstatt getreten hätte. So komme ich nicht weiter. Definitiv. Laminieren ist nicht meine Welt…

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Das muss alles wieder runter!

Ich will es zwar nicht wahr haben, aber es ist Tatsache: Das war Scheiße, was ich da mit den Glasfasermatten gemacht habe. Zwar gast das inzwischen kaum noch aus, aber das Harz hat nicht wirklich abgebunden, das ich da aufgebracht habe.

Es war schlichtweg zu kalt und wie ich inzwischen weiß: Nachträglich bindet das nicht mehr ab. Der andere Harz, den ich leider nicht ausreichend hatte, hatte das auch bei den tiefen Temperaturen geschafft, der Baumarktharz nicht. Hat ja keinen Taug, auf schlechter Basis weiter aufzubauen. also werde ich nicht drum rumkommen, das wieder runterzuholen. Ich werde mir wohl eine Art Zelt in der Werkstatthölle bauen müssen, damit ich da brauchbare klimatische Voraussetzungen schaffen kann. Denn das will ich nicht beispielweise in meiner Wohnung habe wegen der Ausdünstungen. Der Versuch, das hier austrocknen zu lassen reicht mir. Blieb zwar einigermaßen in einem abgeschlossenen Raum, den ich einfach zwei Tage nicht betreten habe – trotzdem…

Oder ich versuche, noch einmal von dem zuerst verwendeten Harz aufzutreiben. Das hat super abgebunden, gibt es aber nicht so einfach zu kaufen (Würth VAKU 80).

Immerhin bin ich mit den Lüftungsdüsen weitergekommen. Mein Traum wären Lüftungsdüsen aus einem Flugzeug. Die finde ich knackig, sind aber mit 96,- Euro das Stück mir schlichtweg zu teuer. Aber ich habe eine schöne Alternative gefunden aus dem LKW Bereich.

Ich finde, die haben auch etwas. Und vor allem muss ich die Sicken der ursprünglichen Düsen nicht wieder herausarbeiten.

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Shit happens!

Ich war gestern in der Werkstatthölle, um Teile für einen Kumpel abzuholen. Und natürlich, damit es sich lohnt, wollte ich weitermachen am Armaturenbrett des Pirat. Aber Pustekuchen! Das Harz der zweiten Aktion war noch nicht fest! Der Fluch der kalten Werkstatt. Es ist einfach zu kalt zum Laminieren.

Was tun. Ich probierte es mit einer „Wärmekabine“. Armaturenbrett in den Prolo und mit laufendem Heizlüfter „einsperren“.

So schnell trocknet das aber jetzt nicht mehr – wenn es denn überhaupt vernünftig trocknen wird. Aber es gast aus und zwar heftig. Ich entschloss mich, das Brett mit in meine Wohnung zu nehmen. Die Fahrt war schlimm, trotz der Temperaturen bei den Außentemperaturen war es schwer erträglich.

Das Brett steht jetzt in meinem Wohnzimmer, Heizung voll aufgedreht.

Es stinkt erbärmlich und wirklich gesund ist das sicher auch nicht. Hoffen wir, dass das Harz fest wird, sonst muss ich das wieder herunterkratzen und neu machen. Hilft ja alles nix. Wo bleibt die globale Erderwärmung, wenn man sie braucht?

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Try & Error

Mir war ja das Harz ausgegangen für das Armaturenbrett vom Pirat. Nachgekauft und weiter ging´s. Was eine doofe Arbeit. Vielleicht geht’s besser, wenn man das öfters macht. Vielleicht war es auch einfach zu kalt. Aber jetzt war ich eben drüber. Am schwierigsten war es unten um die Kante. Da wollten sich die Matten einfach nicht rumlegen lassen.

Das kam immer wieder hoch. Was ne Scheiße. Aufgeben? Am Arsch. Ich hab da stumpf Tackernadeln reingejagt. Arschlecken! Nach 1.000 Flüchen war ich einmal rum mit dem GFK.

Ich sag mal so: Begeistert bin ich nicht. Aber ich hab da ja auch null Erfahrung, das hier läuft unter Try & Error. Ich habe jetzt erst einmal eine Basis, auf der ich aufbauen werde. Und ich werde wieder viel improvisieren. Original muss es ja nicht werden. Es muss nur ins Auto passen und die Armaturen tragen. Es kann also beispielsweise sein, dass ich Lüftungsgitter aus dem Heizungsbau einsetze, damit ich die Lüftungsöffnungen zur Windschutzscheibe nicht so fein ausarbeiten muss. Um die eine oder andere Arbeit mogel ich mich schon noch herum.

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